Überfällig

 

Seit meinem letzten Blogeintrag von Anfang Februar sind nun bereits mehr als zwei Monate vergangen. Falls ich regelmäßige „Verfolger“ haben sollte: Tut mir leid, dass es solange gedauert hat, bis ich mich jetzt – im Zug auf dem Weg von Guangyuan nach Xi’an – mal wieder dransetze und es etwas von mir zu lesen und zu sehen gibt.

Warum erst jetzt? Nun ja, dafür gibt es mehrere Gründe. Im Februar war ich auf Heimaturlaub – in Römerberg/Schifferstadt, mit meiner Mutter in den USA und bei meinem Bruder und Familie in Seattle, um seinen runden Geburtstag zu feiern. Da hatte ich weder Muse noch Zeit – und ich denke, darüber werde ich hier im Blog auch nichts veröffentlichen.

Anfang März ging es dann zurück nach Xi’an und ja, die Rückkehr war ganz anders, als ich sie mir vorgestellt hatte. Bei meiner Ankunft in der Pfalz war irgendwie „alles gut“: ich freute mich, nach fünf Monaten wieder einmal in der Heimat zu sein, fand es richtig schön dort und freute mich gleichzeitig bereits auf meine Rückkehr nach China im März. Letztere war dann unerwartet etwas schwierig. War in den ersten Monaten alles neu, aufregend, faszinierend, kam ich nun zurück und kannte alles schon. Mag blöd klingen, aber plötzlich war der Reiz des Neuen weg und das Routine-Alltag-Arbeit-Gefühl drängte sich in den Vordergrund, und außer Arbeit war in den ersten Wochen nicht viel. Dazu kam, dass in meiner Abwesenheit die Luft leider nicht besser geworden war – und nach vier Wochen ohne Maske hatte ich einfach keine Lust, das blöde Ding erneut ständig tragen zu müssen. Ich wäre gerne regelmäßig joggen gegangen (auch weil meinem Bauch knapp drei Wochen USA-Urlaub leider deutlich anzusehen waren), aber bei PM 2.5-Feinstaub-Werten von 150 bis 350 war nicht daran zu denken. Summa summarum (schreibt man das so?) war meine Stimmung nicht so, dass ich Lust gehabt hätte, Blogeinträge zu verfassen.

Zudem war die Zeit von Anfang März bis jetzt – bzw. bis in drei Tagen – die arbeitsreichste Phase, seit ich meine Tätigkeit angetreten habe. Da am 13. März die schriftlichen DSD I-Prüfungen anstanden, mussten meine Kolleginnen und ich an den beiden Schulen in Xi’an unsere Schüler unter Hochdruck darauf vorbereiten. Last-Minute-Wiederholungen und Übungen standen auf dem Programm. Zur Abnahme der schriftlichen Prüfung durfte ich dann als Prüfungsbeauftragter (zum ersten Mal) nach Lanzhou in Gansu reisen. An den zwei Tagen danach habe ich dort dann 25 mündliche Kommunikationsprüfungen (MKs) für die Schüler aus Lanzhou und für vier externe Prüflinge aus Ürümqi durchgeführt. In der Woche darauf ging es für drei Tage nach Taiyuan (Shanxi), wo ich weitere 24 MKs an der Fremdsprachenschule Nr. 2 abnahm und am Samstag die Aufnahmetests der Studienkollegs beaufsichtigte. Von Montag bis Mittwoch in der zurückliegenden Woche standen 36 MKs an der High School der Jiao Tong Universität in Xi’an an – die Schule, deren Schüler ich immer freitags unterrichte. Zum Abschluss werden meine Kollegin Boya und ich Anfang der nächsten Woche die 25 Prüflinge der Nr. 89 Mittelschule, meiner „Heimatschule“, prüfen – nachdem wir morgen, also am Sonntag (!), noch eine letzte Stunde mit ihnen haben werden. Das liegt nicht etwa daran, dass die Prüfungen anstehen und wir Sonderschichten einlegen würden (obwohl Boya das in den letzten Wochen regelmäßig getan hat), sondern daran, dass ganz regulärer Unterrichtstag an den Schulen in Xi’an ist. Warum? Nun, Donnerstag war Feiertag (Qingming-Fest), Freitag hatten wir einen Brückentrag und heute, Samstag, ist frei (wie meistens). Solche Brückentage bekommt man hier aber nicht geschenkt, sondern darf sie an einem Samstag oder Sonntag nacharbeiten. Ab Mittwoch laufen dann die Vorbereitungen für die Nationale Deutscholympiade hier in Xi’an auf Hochtouren, die federführend vom Goethe-Institut veranstaltet wird, für die ich aber vor Ort der mit-organisierende Vertreter der DSD-Schulen, also der ZfA, bin. Und danach …

Nun, damit wäre ich zum Beginn dieses Blogbeitrags zurückgekehrt. Eine Entscheidung, die ich getroffen habe, als ich diesen Durchhänger hatte – ja, er ist vorbei und die Luft ist auch ein wenig besser dieser Tage, manchmal zumindest – ist, dass ich in der Zeit nach der Stressphase die Wochenenden nutzen möchte, mehr von Xi’an und Umgebung kennenzulernen, Tages- und Wochenendausflüge zu unternehmen, damit es nicht nur den Alltag gibt. Und vielleicht kann ich ja demnächst doch auch wieder häufiger ohne Maske „auf die Gass“ und laufen gehen; vielleicht kaufe ich mir auch noch ein Fahrrad – wobei das Problem ist, dass es in jeder Richtung mindestens 15 Kilometer sind, bevor ich mit dem Rad aus der Stadt draußen wäre.

Heute nun kehre ich von einem Zweitagesausflug nach Guang Yu An zurück, wo ich viel spazieren war und vor allem die buddhistischen Felsengrotten oder besser -schreine bewundert habe, die zum Teil vor 1500 Jahren in den Fels gehauen wurden. Sehr beeindruckend!

Selbst ein solcher Ausflug ließe sich eigentlich als Tagesausflug gestalten – denn die 400 Kilometer von Xi’an nach Guang Yu An fährt man mit dem Hochgeschwindigkeitszug in gerade mal zwei Stunden und acht Minuten 😊 Wenn ich nachher um 13:35 Uhr in Xi’an ankomme, geht es übrigens auch noch an die Schule, zu einer Theaterprobe mit sechs Siebtklässlern, die bei der Deutscholympiade in einer Woche vier kleine Sketche aufführen werden. Wer mich kennt, weiß: das ist zwar zusätzliche Arbeit, aber es gibt wenig – wenn überhaupt etwas (stimmt’s, Annette?), was mir mehr Spaß macht an der Schule.

Und nun wieder zurück zum Ausgangsthema (Mr Dr. W., ich weiß, die Textstruktur lässt zu wünschen übrig 😊): ja, es hat gebraucht, bis ich wieder so richtig hier war, aber inzwischen bin ich doch erneut angekommen in meinem chinesischen Leben, trotz der Routine und des Alltags und trotz der Dinge, die mir hier nicht gefallen (zusätzlich zur Luftverschmutzung). Vielleicht hat auch meine Geburtstagswoche dazu beigetragen, denn an meinem Geburtstag – einem Sonnentag mit fast 30 Grad und relativ guter Luft – gaben mir meine Kolleginnen an der Nr. 89 eine Stunde am Vormittag frei, indem sie mich vertraten und ich konnte wunderschön im Sofitel frühstücken gehen, um anschließend – nach 2 Schulstunden am Mittag – einen Ökopark zu entdecken und zu genießen, der diesen Namen tatsächlich verdient hat, direkt am Wei He (Wei-Fluss) gelegen. Abends ging’s mit den Kolleginnen natürlich zum Essen – was sonst? Essen und Shoppen – die Leidenschaften so vieler Chinesen.

Am Wochenende darauf hatte ich dann Besuch von meinem Ex-„Boss“ Andreas Wolfrum, der zwei Monate nach dem Ende seiner vorzeitigen Tätigkeit in Peking einen zweiwöchigen Urlaub in China machte und es sich nicht entgehen lassen wollte, am Samstag bei der eigentlichen Geburtstagsfeier dabei zu sein. Ich musste die Initiative hierfür zwar selbst in die Hand nehmen, obwohl sie sehr chinesisch ausfiel. Bereut habe ich das aber nicht, denn es wurde ein sehr schöner Abend: zu Elft gingen wir ins KTV und sangen – mal solo, mal im Duett und mal fast alle zusammen – englische, chinesische und kantonesische Lieder. Tags zuvor hatte mich die 10. Klasse an der Jiao Tong Schule außerdem noch mit einer super lieb beschrifteten und bemalten Geburtstagstafel überrascht.

Auch die MK-Prüfungen – nicht nur, aber vor allem an der Jiao Tong-Schule – haben komischerweise dazu beigetragen, dass ich wieder ganz hier bin. Denn sie waren zwar anstrengend – an sich und weil ich den ein oder anderen kleineren Kampf in meiner Rolle als Prüfungsvorsitzender bestehen musste, dem zwar die Schüler auch ans Herz gewachsen sind, der aber auch eine Linie einziehen muss zwischen den Niveaus B1 und A2 und auch zum Nicht-Bestehen. Aber gerade deshalb waren sie auch von z.T. sehr offenen und intensiven Gesprächen geprägt, vor allem mit der Kollegin Yu, in denen mir einiges zur Situation der chinesischen Schüler/innen noch klarer wurde, worüber ich vielleicht an anderer Stelle mal noch schreiben werde.

Für heute soll’s das erst einmal gewesen sein. Wenn ich heute Abend zu Hause bin, werde ich zumindest noch die Bilder aus Guang Yu An mit kurzen Texten versehen (um diese lesen zu können, muss man die Bilder übrigens anklicken) und einstellen. Irgendwann in absehbarer Zeit kommen dann noch die wichtigsten Bilder aus den letzten Wochen dazu … und irgendwann auch eine Art „sonstige Bilder“ aus den ersten fünf Monaten, die ich keinem der Blogeinträge zuordnen konnte und noch nicht beschriftet habe.

Eine kleine Zwischenbilanz – schulisch

Fünf Monate sind um und ich befinde mich auf dem Flug nach Deutschland – die chinesischen Frühlingsferien stehen auf dem Programm und somit mein erster Heimaturlaub. Damit niemand glaubt, die fünf Monate hätten hauptsächlich aus Urlaub bestanden, wird es Zeit, auch mal ein wenig über die Arbeit der letzten Monate zu schreiben. Ferien hatte ich nämlich bis jetzt seit 1. September genau eine Woche – Anfang Oktober. Die Blogeinträge wie zu Pingyao oder zum Cui Hua Shan sind an Feier- oder Sonntagen entstanden – Peking und Shanghai waren Dienstreisen. Ja, die fünf Monate waren eher anstrengend und bestanden im Großen und Ganzen aus Arbeit und Alltag, worüber die bisherigen Blogeinträge ein wenig hinwegtäuschen mögen.

Aber sie waren dennoch schön, spannend, wahnsinnig interessant und mit vielen wirklich schönen Begegnungen und Ereignissen gespickt. Schülerinnen und Schüler, die neugierig sind und z.T. ganz offene Fragen stellen, mir sagen, dass sie mich lieben, ihnen Deutsch vor allem meinetwegen gefällt. Kolleginnen wie Ida in Taiyuan, die sich riesig darüber freuen, dass ein Muttersprachler einmal im Monat kommt und sie von ihm lernen können, und mir das auch immer wieder sagen. Siebtklässler, die mir in einer Vorstellungsrunde sagen: „You are handsome,“ und dann fragen, ob ich verheiratet bin. Schüler, die mich interviewen oder mit mir Fußball spielen wollen. Meine Kolleginnen Jing, Boya und Huan an der Nr. 89, bei denen ich mich so wohl fühle, als würden wir schon jahrelang zusammenarbeiten, mit denen zusammen ich mindestens einmal die Woche essen gehe und die immer für mich da sind, wenn ich Hilfe brauche. Und neulich ein sehr offenes und konstruktives Gespräch mit Lee Zhengping und dem Schulleiter Herr Lu über ein paar Dinge, die meiner Meinung nach nicht sehr sinnvoll sind.

Die fünf Monate waren auch anstrengend. Ich bin zwar nicht so lange an der Schule wie meine armen Kolleginnen (von 7.10 Uhr bis mindestens 17.15 Uhr), aber meistens sind auch für mich die Tage an der Nr. 89 länger als in Deutschland. Mein Jiao Tong-Tag (Freitag) beginnt immer um 6.30 Uhr mit dem Verlassen des Hauses und mit dem Heimkommen zwischen 19.30 und 20 Uhr, je nach Verkehr. Oft, wenn ich nach Hause komme, schreibe ich noch Mails, führe Telefonate, koordiniere, organisiere etc. in meiner Eigenschaft als Fachschaftsberater, in der ich vier Schulen regelmäßig und zwei weitere ab sofort sporadisch betreue. Die damit einhergehenden Dienstreisen (sechsmal Taiyuan, zweimal Peking, einmal Shanghai) machen einerseits Spaß und bringen Abwechslung, aber ich merke auch, dass ich mich jedes Mal mehr darauf freue, wieder nach Hause zu kommen, und dass ich von Mal zu Mal etwas erschlagener bin. Dann gibt es natürlich auch in China Frustmomente an der Schule – aus strukturellen Gründen oder weil z.B. die Schüler todmüde oder/und völlig lustlos sind. Und auch hier erkläre ich das ein oder andere zum x-ten Mal und … nun ja!

Summasummarum kann ich sagen: meine Tätigkeit hier ist eine anstrengende Herausforderung, macht aber auch unglaublich viel Spaß, insbesondere in der Begegnung mit den Menschen, die mir in den ersten fünf Monaten ans Herz gewachsen sind – Schülerinnen und Schüler wie Kolleginnen.

Harbin – Teil 2

Gestern (Freitag) war’s fast noch schöner als am ersten Tag. Die Schneeskulpturen auf Sun Island, der zugefrorene Fluss Songhua, das Märchen aus Eis im Zhaolin-Park, die Sophien-Kathedrale und die wunderbaren russisch geprägten Häuser und die Beleuchtung in der Zhongyang Dajie: ich war und bin begeistert von Harbin! Auch die Sibirischen Tiger, die hier in einem weitläufigen Park aufgezogen und gehalten werden, waren beeindruckend. Auf’s Füttern lebender Hühner habe ich jedoch verzichtet.

Harbin

Heute lasse ich fast ausschließlich die Bilder sprechen – ohne langen Text und ohne Bildkommentare. Denn ich bin müde und gehe mal früh ins Bett. Vorgestern im Nachtzug von Xi’an nach Peking und gestern im Hotel in Peking nach einem Arbeitstreffen am Goethe-Institut konnte ich kaum schlafen und heute war ich den halben Tag an der frischen Luft (-10° bis -16°) – in Harbin beim Eis- und Schneefestival. Es war einfach unglaublich schön, sowohl bei Sonnenschein als auch nach Sonnenuntergang, und eine tolle Mischung aus Staunen und Spaß (vor allem für die Kleinen). Die Reise hierher für zwei Nächte hat sich nach dem ersten halben Tag schon gelohnt. Morgen geht’s dann zum Eisskulpturen-Park und in die Innenstadt, die sehr russich geprägt und sehenswert sein soll.

Ich habe aufgerüstet!

Und meinen Blog mit (kostenpflichtigem) Premiumstatus versehen, damit ich ab und zu auch mal Videos veröffentlichen kann.

Auslöser dafür war, dass eines der „Phänomene“, die mir hier in China mit am besten gefallen, nur auf einem Filmchen so richtig zur Geltung kommt: nämlich, dass so viele Chinesen – meistens die älteren, aber nicht nur – in Parks und auf Plätzen gemeinsam musizieren und tanzen. Und das selbst bei eisiger Kälte, wie die Videos aus Taiyuan weiter unten zeigen, die ich an einem klirrend kalten, sonnigen Sonntag im Longtan Park gemacht habe.

Die Videos 2 bis 4 sind alle innerhalb weniger Minuten auf dem gleichen Platz entstanden: am Abend des 23. Dezember vor der Großen Wildganspagode in Xi’an. Direkt davor war ich bei einer wunderbaren Schattenbild-Tanz-Aufführung einer amerikanischen Tanzgruppe im Shaanxi Performing Arts Centre. Die Tänzer draußen „auf der Straße“ waren auf ihre eigene Art und Weise genauso wunderbar.

Das erste Video entstand gestern – auf dem Weg zur Schule im Revolution Park, meinem kleinen Lieblingspark in Xi’an.

Jahresausklang in Pingyao

Da ich am 2. und 3. Januar zu den mündlichen DSD II – Prüfungen erneut in Taiyuan sein musste, fuhr‘ ich bereits am 30.12. dorthin, quartierte mich in ein schönes Hotel ein und traf mich mit einem Freund zu einem Silvester-Ausflug nach Pingyao – wo ich schon lange mal hin wollte. Es hat sich gelohnt. Am späten Silvesterabend waren wir dann wieder zurück in Pingyao – von Silvester war weder etwas zu sehen noch zu hören, nur im Fernsehen lief eine relativ kitschige Silvestershow mit chinesischer Pop- oder eher Schlagermusik. Und am nächsten Tag machten viele, viele Chinesen das, was man an einem freien Tag eben macht: Sie gingen shoppen. Im Gegensatz zu Weihnachten ist der 1. Januar tatsächlich ein Feiertag hier im Land, obwohl das chinesische Neujahr ja noch etwas auf sich warten lässt.

Hier ein Auszug aus dem Lonely Planet Reiseführer China: „Pingyao ist einfach fantastisch: Die Stadt hat die besterhaltene Stadtmauer im gesamten Land. Alle, die schon einige Tausend Kilometer quer durch China zurückgelegt haben, werden bezaubert sein von den jahrtausendealten Reizen der Stadt, Reize, die anderswo im Reich der Mitte langsam verblassen oder für immer verloren gegangen sind. […] Pingyao ist auch eine Stadt, in der authentisch gelebt wird: Etwas über 30 000 Einwohner zählt die Altstadt; dort hängen die Leute ihre Wäsche im Hof auf [nicht am 31.12. :)], flitzen auf ihren Drahteseln die Gassen entlang oder sitzen im Hauseingang, um sich zu sonnen [auch nicht am 31.12. :)] oder mit dem Nachbarn zu plaudern. Traurigerweise bleibt auch Pingyao von der flächendeckenden Luftverschmutzung durch Kohlenstaub nicht verschont [und im Winter darf dort, anders als in den meisten Großstädten des Landes, auch noch mit Kohleöfen geheizt werden!]. […]

Pingyao war bereits während der Ming-Dynastie eine blühende Handelsstadt. In der Qing-Zeit tat sich die Stadt hervor, als Kaufleute die ersten Banken und Schecks des Landes einführten [mehrere alte Banken und Bankenmuseen können heute besucht werden]. Auf diese Weise wurde der Transfer von Silber von einem Ort zum anderen erleichtert. Glücklicherweise konnte die Stadt dem Erneuerungswahn kommunistischer Städteplaner entgehen: Innerhalb der Stadtmauern sind noch annähernd 4000 Residenzen aus der Zeit der Ming- und Qing-Dynastien erhalten.“