Ich kämpfe …

… im Moment noch ein wenig mit mir und der Welt.
Mit mir: Probleme mit dem Ellbogen – die werden zwar etwas weniger, aber gut ist das alles noch nicht. Außerdem lassen mich der Husten und ab und an Kopfschmerzen nicht ganz in Ruhe. Doch zumindest radfahrtechnisch kehrt die Kondition langsam wieder zurück.
Mit der Welt: die Etappe gestern (11.03.) von Monte Gordo nach Faro ging erneut gegen heftigsten Westwind (z.T. 50 km/h), sodass die gut 50 Kilometer, die ich gefahren bin, den ganzen Tag in Anspruch genommen haben. Dazu kommt dann der Kampf mit dem – obwohl z.T. sehr schönen Strecke und allemal besseren Alternative zur Nationalstraße 125! – EV1.
Dieser „europäische Radweg Nr. 1“ (die Strecke entlang des Rheins, die baulich und von der Beschilderung her göttlich ist, dagegen ist in diesem Netz nicht vermerkt/enthalten = ein schlechter Witz!) ist mal da, mal nicht; mal ausgeschildert, mal nicht; mal ordentlich zu fahren, mal nicht. Als ich heute auf der Touri-Info in Faro fragte: „Do you have a map of the Écopista No. 1, which runs to the West from here?“ erwiderte die sehr nette Dame: “Which is supposed to run along here.”
Nun denn … so brach ich gestern Morgen um 10.15 Uhr auf und kam 8 Stunden später ganz schön k.o. in Faro an, obwohl ich nicht allzu viele und eher kürzere Pausen eingelegt hatte. Das schrie nach etwas portugiesischem Rotwein – den ich in einem schicken Lokal in der Nähe des Hotels genoss und der – und er war echt gut! – mich dann gerade mal 1,50€ pro Glas gekostet hat. Ich glaube, in diesem Restaurant gehe ich heute Abend essen. Ach so, ja …
… ich entschied mich heute nach dem Frühstück, eine zweite Nacht hier zu bleiben – das Hotel ist absolut OK, Faro ein wenig „Sightseeing“ wert, und das Wetter heute Vormittag war so schlecht … da wollte ich dem Fahrrad mal eine Garagenpause geben. Die Wettervorhersage für die nächsten 3 Tage ist gut, da geht’s dann weiter – morgen erst mal nach Albufeira.

Manchmal beschildert: die Écovia (EV1)

Manchmal beschildert: die Écovia (EV1)

Und so verläuft sie – in der Theorie.

Und so verläuft sie – in der Theorie.

Mittelprächtige Wegequalität – wenn auch auf schöner, ruhiger Strecke und damit allemal besser als die N125 (Portugals Autofahrer erinnern leider mehr an die Italiener denn an Spanier oder Franzosen).

Mittelprächtige Wegequalität – wenn auch auf schöner, ruhiger Strecke und damit allemal besser als die N125 (Portugals Autofahrer erinnern leider mehr an die Italiener denn an Spanier oder Franzosen).

Kaum zu glauben: wieder mal nach einem recht kräftigen Schauer – aber an meinem gelben Cape, zum Trocknen übers Rad gelegt – zu erkennen (bei kurzer Mittagspause im hübschen Ort Tavira)

Kaum zu glauben: wieder mal nach einem recht kräftigen Schauer – aber an meinem gelben Cape, zum Trocknen übers Rad gelegt – zu erkennen (bei kurzer Mittagspause im hübschen Ort Tavira)

Die EV1 – hier sehr schön. Was auf dem Bild nicht zu erkennen ist: der Wind bläst mir hier frontal ins Gesicht, mit 40 bis 50 km/h. Das macht nur noch bedingt Spaß.

Die EV1 – hier sehr schön. Was auf dem Bild nicht zu erkennen ist: der Wind bläst mir hier frontal ins Gesicht, mit 40 bis 50 km/h. Das macht nur noch bedingt Spaß.

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Interessante Graffiti in Olhao

Interessante Graffiti in Olhao

Faro

Faro

Faro - am Largo da Sé

Faro – am Largo da Sé

Storche gibt es hier in Faro, und überhaupt an der Algarve, unglaublich viele.

Storche gibt es hier in Faro, und überhaupt an der Algarve, unglaublich viele.

Auch auf dem Turm der Kathedrale.

Auch auf dem Turm der Kathedrale.

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Blick vom Turm der Kathedrale

Blick vom Turm der Kathedrale

Ganz typisch für Portugal: die gekachelten Muster überall

Ganz typisch für Portugal: die gekachelten Muster überall

Mittagessen heute in Faro (der Regen hatte sich verzogen): weiße Bohnen, Thunfisch, Zwiebeln, Eier, Tomaten, Oliven, Koriander und Olivenöl – lecker!

Mittagessen heute in Faro (der Regen hatte sich verzogen): weiße Bohnen, Thunfisch, Zwiebeln, Eier, Tomaten, Oliven, Koriander und Olivenöl – lecker!

Faro - in der Nähe des Hafens

Faro – in der Nähe des Hafens

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