11 + 2 + 4 = Lanzarote, oder: eine kleine Rückschau auf meine „Schicksalsinsel“

Als ich am 26. Dezember nachts um 11 mit der Fähre in Arrecife ankomme, ist es schwül warm und ich radle voller hoher Erwartungen in Richtung meines Domizils: den Apartamentos Islamar. Ich will dort 4 Nächte bleiben, um am 30. umzuziehen in die Traumvilla „La Luna“, wo ich mit guten Freunden die Silvesterwoche verbringen werde. Der Plan ist also, summasummarum 11 Tage auf der Insel zu sein, bevor es dann für 2 ½ Wochen nach Fuerteventura gehen soll – zum Arbeitseinsatz bei einem Spanier, gegen freie Kost und Logis. Der Plan für Ende Januar heißt Surfkurs auf Gran Canaria, und über die Karnevalstage habe ich bereits einen 2-wöchigen Spanisch(-Fortsetzungs)kurs in Santa Cruz de Teneriffe gebucht. Aber wie ja jeder weiß, kommt dann alles anders.
Am 29. Breche ich mir bei meinem Unfall mit einem kleinen Hund das Radiusköpfchen am linken Ellenbogen und bin so froh, dass noch am gleichen Nachmittag Tanja als erste der Truppe in Arrecife einfliegt. Mit ihr geht’s abends ins Krankenhaus, röntgen und vergipsen ist angesagt.
Die Anderen, deren Hilfe mir die nächsten 7 Tage das Leben deutlich leichter macht und den Frust deutlich reduziert, kommen am Sonntag an und ziehen mein ganzes Gepäck und das Fahrrad für mich um. Kleines Handicap: mein Apartment befindet sich im 7. Stock und der Aufzug ist defekt!
Die Woche in unserer Villa, Silvester und unsere Ausflüge sind sehr schön – nur, dass ich den Pool nicht nutzen kann, auf den ich mich so sehr gefreut hatte, das ärgert mich schon.
Mit einigem Hin und Her und der Unsicherheit (die Details spare ich mir), ob Ryanair und v.a. Lufthansa mich mit Gipsverband mitnehmen würden, buche ich dann für Dienstag den 8. (also 2 Tage nach meiner geplanten radlerischen Abreise von Lanzarote) einen Heimflug mit 1-nächtigem Zwischenstopp in Barcelona. Alles klappt und ich komme am 9. Januar im eiskalten Frankfurt an.
6 ½ Wochen später bin ich zurück auf der Insel – wieder in den Apartamentos Islamar, wieder für 4 Nächte, aber dieses Mal ohne Unfall! Dieses Mal funktioniert auch der Aufzug – und das Internet! Na also, geht doch. Die Wohnung ist wie die erste zwar super einfach, aber auch super günstig, sauber und groß. Außerdem sind die Besitzer super nett und ich fühle mich in Arrecife ganz wohl, da es eine wenn auch nicht schöne, so wenigstens echt spanische Stadt ist – im Gegensatz zu Puerto del Carmen oder Playa Blanca, zwei absoluten Touristenhochburgen.
Letzten Mittwochabend (28. Februar) bringt mich dann die Fähre mit 5-stündigem Zwischenstopp auf Gran Canaria nach Teneriffa, wo ich diese Zeilen schreibe und hoffentlich noch hochlade, bevor es zurück aufs spanische Festland geht.

Erneut: Sorry wegen der Reihenfolge der Bilder – WordPress macht da z.T., was es will. Und die übrigen Beschriftungen hole ich baldmöglichst nach.

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2 Kommentare zu “11 + 2 + 4 = Lanzarote, oder: eine kleine Rückschau auf meine „Schicksalsinsel“

  1. hello,

    ich komme von tenerife zuruck, auch mit ein bischen aventura ich habe in santa cruz spanish course genommen, sehr toll gute farht

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