Bilder des Tages: 21. Dezember

Heute gehen meine gut 3 ½ Wochen in Sevilla zu Ende. Ich breche um 8.40 Uhr auf, denn bis zu meinem Tagesziel Arcos de la Frontera liegen 90 Kilometer vor mir. Am Tag des prognostizierten Weltuntergans ist es zunächst ziemlich neblig – die Zeichen stehen also tatsächlich nicht gut, denke ich. Die ersten 40 Kilometer sind insgesamt recht unattraktiv. Zum Nebel gesellen sich triste Vorstädte, Gewerbegebiete und dann recht langweiliges Flachland – wieder fällt mir die Ähnlichkeit zur Ecke Dannstadt/Schauernheim – Hochdorf – Böhl auf 😉
Dann aber kommt alles anders: die Welt geht nicht unter (zumindest hier in Andalucía nicht), die Sonne setzt sich durch und die Landschaft wird hügelig, z.T. saftig grün und einfach nur wunderschön. Die Quecksilbersäule klettert auf ca. 18 Grad und als ich viel früher in meinem netten Hotel ankomme, als ich gedacht hätte (15.38 Uhr), stelle ich entzückt fest, dass mein Zimmer eine Terrasse in der Sonne hat. Ich picknicke in gefühlten 25 Grad und erkunde anschließend noch den See direkt vor der Haustür. Arcos muss bis morgen warten.

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