12. bis 21. September

Nachdem ich also in Italien glücklich angekommen war und bereits von einer Pizza glücklich gemacht worden war, geht es in zwei recht gemächlichen Tagesetappen über Cuneo, Saluzzo und Polonghera nach Turin. Bei derart strahlend blauem Himmel, klarer Luft und angenehm warmen Temperaturen radle ich also durch das Alpenvorland des Piemont. Einfach nur schön – und zum ersten Mal in meinem Leben sehe ich Kiwiplantagen, massenhaft. In Polonghera übernachte ich in einem richtig tollen Appartement (dazu separart nochmals etwas mehr) und in Turin in einer schnuckeligen Pension mitten in der Stadt – mit Blick direkt in die Turiner Hinterhöfe. Die Stadt gefällt mir ausgesprochen gut, teils prächtig, teils schnuckelig und ganz oft einfach nur auf typisch italienische Weise sympathisch chaotisch.
Am Samstag den 15. hole ich dann mein Mietauto ab, mit dem ich an den Lago Maggiore fahre. Das Haus, das ich dort gebucht habe, ist toll. V.a. die Lage ist fantastisch (Alleinlage im Wald) und der Blick von der 90qm großen überdachten Terrasse umwerfend. Ich verbringe die erste Nacht auf der Terrasse – toll! Am nächsten Tag kommt mein Bruder Andreas und am Montag fahre ich an den Bodensee, um unseren Vater zu holen. Wir verbringen 4 Tage gemeinsam am Lago – für meinen Vater eine tolle Sache, war der Lago früher doch eines seiner Lieblings-Urlaubsziele.
Am Donnerstag den 20. fahre ich erneut für einen Tag nach Deutschland – dieses Mal nach Konstanz. Dort mache ich einige wichtige Erledigungen / Einkäufe, die mir in Frankreich oder Italien auch aus sprachlichen Gründen recht schwer gefallen wären, und treffe für gut 3 Stunden meine Mutter – mit Tigger! Obwohl ich mich sehr darüber freue, ist es irgendwie auch komisch – ich merke, dass Tigger im Moment definitiv nicht mehr mein Hund ist. Nach über 9 Jahren doch ein sehr seltsames Gefühl.
Mein Bruder und mein Vater fahren am Freitag zurück nach Deutschland, ich räume auf und treffe Vorbereitungen für die weitere Tour, imprägniere v.a. mein Zelt und meine Regenkleidung. Am Samstag den 22. September, also vor zwei Wochen, geht’s zurück nach Turin … und um 11.15 Uhr sitze ich wieder fest im Sattel!

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