Die ersten 8 Tage – The first 8 days

Da wartet man FÜNF Jahre auf das Sabbatjahr und dann gehen die ersten 14 Tage soooo schnell vorbei. Aber eigentlich ist’s nicht verwunderlich, denn es ist richtig viel los in diesen ersten 14 Tagen: vom tollen Abschiedsfest über Wohnungräumungs- und Renovierungsstress (den ich ohne Susanne, Dani und Marcus, v.a. aber ohne meine Mutter und Hagen über die Bühne gebracht hätte > VIELEN DANK NOCHMALS!), Auto abmelden und verkaufen und  Last-Minute-Vorbereitungen (Einkäufe) für die große Tour hin zum tatsächlichen Abschied aus Hochdorf – wo Margit und Susanne winken und  sich Sorgen wegen meines schwerstbeladenen Fahrrads machen (ich ehrlich gesagt auch ein wenig à die Balance zu halten wird zur echten Herausforderung!) und den ersten Etappen der „Tour Europe“.

Die ersten 8 Tage (6. Bis 13. Juli) führen mich zunächst in Begleitung von Stefan über Frankweiler (> sehr, sehr schöne Verabschiedung durch Beth und Familie, Conny und Uta mit tollem Abschiedsgeschenk (auch von Ute): dem „Kompass-Shirt“, das mich irgendwann nach Schifferstadt zurück bringen soll > wird?) nach Wissembourg, dann alleine mit dem Zug und Rad nach Haueneberstein bei Rastatt (wo ich von Eric, Sylvana und Emil nochmals – total lieb – verabschiedet werde) und seit Tag 2 zusammen mit Susanne (die mit dem Zug von Frankfurt nach Rastatt fährt) über Haguenau, Henridorff (bei Lutzelbourg), Parroy, Nancy, Bar-le-Duc und Vitry-le-Francois nach Chalons-en-Champagne.  Schöne, ländliche Idylle, Etappen immer wieder entlang des Rhein-Marne-Kanals (den die Franzosen natürlich umgekehrt „Le Canal de la Marne au Rhin“ nennen), super nette und hilfsbereite Menschen auf und abseits der Campingplätze machen richtig gute Laune. Das Wetter hingegen hat mit Juli nicht viel zu tun – war bis gestern sehr wechselhaft und ist seit gestern schlicht eine Unverschämtheit. So entscheiden wir uns heute Abend auch, das Feuerwerk zum 14. Juli bei strömendem Regen nur akkustisch wahrzunehmen – von unserem tollen, trockenen „Hüttchen“ auf dem Campingplatz in Chalons-en-Champagne aus. Hier werden wir die nächsten drei Nächte verbringen und hoffen darauf, dass das Wetter ab Montag eine halbwegs trockene Weiterreise nach Paris möglich macht. Morgen – am Nationalfeiertag – geht’s mit dem Zug nach Reims, Sonntag möchten wir dann Chalons selbst unter die Lupe nehmen.

Die bisher vielleicht größte Überraschung der Reise: Bar-le-Duc. Da arbeite ich 13 Jahre lang am Gymnasium in Schifferstadt und habe keine Ahnung, wie wunderschön die Stadt ist, in der sich eine unserer Partnerschulen befindet. Ich bin begeistert – richtig „schnuffelig“ dieses Bar-le-Duc, mit einem Flair, der unglaublich an Italien oder Südfrankreich erinnert. Wenn ich das gewusst hätte, wäre ich jedes Jahr mit auf den Austausch gefahren 🙂

After five long years of saving up for this sabbatical, it is amazing how fast the first two weeks have zoomed by. On the other hand, those two weeks have been so full of action and events: my wonderful farewell party, clearing out my flat and refurbishing it (which I could have never done without Susanne, Marcus and Dani and, above all, my mother and Hagen > Thanks so very much!), selling my car, buying the last few essentials for the long trip, the actual farewell from my home for 5 years in Hochdorf on Friday July 6 – with Margit and Susanne worriedly waving “goodbye” because of the extremely heavy load on my bike (which worries me, too, at first, as it really requires new balancing skills) and the first days on the road. The “Tour d’Europe” has finally begun!

The first 8 days (July 6 to 13) take me via Frankweiler (another smashing farewell from my dear colleagues Beth, Conny and Uta and a wonderful present from them and Ute: my “compass-shirt”, which is supposed to eventually take me back to Schifferstadt > Will it?), Wissembourg (where my one-day travel companion Stefan says “goodbye”), Rastatt / Haueneberstein (more “goodbye” from Eric, Sylvana and their cute son Emil), and since then with my dear travel companion Susanne via Haguenau, Henridorff (near Lutzelbourg), Parroy, Nancy, Bar-le-Duc and Vitry-le-Francois to Chalons-en-Champagne. Pastoral and quietly beautiful landscapes flying by, again and again, we ride our bikes along the Rhine-Marne-Canal (the French perspective gives it a different name: “Le Canal de la Marne au Rhin”) and meet wonderful, friendly and helpful people on and off the campsites. Which is truly fantastic … and therefore in stark contrast to the weather, which was changeable and more or less OK until yesterday but has been a disgrace since then. That is why we decide to only listen to the Chalons holiday fireworks – from the little terrace of our cute, dry “hut” on the Chalons campsite, where we will be spending the next three nights, hoping that Monday will allow us at least a semi-dry start towards Paris. Tomorrow – July 14, the French national holiday – we are going to ride the train to Reims to see the famous cathedral. Sunday is reserved for Chalons-en-Champagne itself.

The biggest surprise to me so far: Bar-le-Duc. It’s unbelievable: I’ve worked at the “Gymnasium” in Schifferstadt for 13 years and I do not have any idea about how beautiful the town is that hosts one of our partner schools. I am really enchanted – what a cute and cosy, truly beautiful place, almost like one of those magic towns and villages in the south of France or even Italy. If I had known, I would have gone on the exchange every single year 🙂

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4 Kommentare zu “Die ersten 8 Tage – The first 8 days

  1. Hey Bernd, danke für diese klasse Seite, da hat man dann wenigstens etwas das Gefühl zu wissen, wo DU bist und was Du so „treibst“ 😉 Ich denke fast jeden Tag an Dich und wo Du wohl gerade bist ! HAVE FUN ! Wetter soll angeblich besser werden!
    LG Heike & Co.

    • Hallo Heike, naaaa … bist Du weiterhin dabei, mich zu verfolgen? Sorry, wenn ich mit dem „posten“ nicht ganz hinterher komme. Aber 1. bin ich am Ende eines Radtages oft ganz schön platt und 2. habe ich ja auch nicht so oft den Luxus wie heute: Stromanschluss und Wifi-Internetzugang direkt im Zelt!
      Ich hoffe, Dir und Euch geht’s gut … gaaaaanz liebe Grüße aus Nantes (an der Loire). Bernd

  2. Gaby (Stb) Hallo Bernd, du hast ja schon wieder mal richtig rangeklotzt und ne tolle Seite verfasst. Ich beneide dich!!!
    Am Montag, wenn die Schule beginnt, lege ich eine Gedenkminute dür dich ein. Beste Grüße aus Schifferstadt

    • Liebe Gaby, danke für Deinen Kommentar. Ja, das mit dem Ranklotzen und Aktualisieren der Seite ist gar nict so einfach. Da brauche ich: Zeit 😉 , Internet, Strom … aber ich versuch‘ mein Bestes, Euch auf dem Laufenden zu halten. Ich wünsche Dir und Euch allen morgen einen guten Start ins neue Schuljahr. Da beginnt das Sabbatjahr für mich ja eigentlich erst so richtig. Herzliche Grüße aus Nantes … und viel Spaß mit den Chinesen!
      Bernd

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